Altenheim-Seelsorge
Pastorin Ricarda Rabe tritt im Dezember die Nachfolge von dem im August in den Ruhestand verabschiedeten Pastor Albert Gerling-Jacobi an und ist damit für die Altenseelsorge im Kirchenkreis zuständig.
Ansprechpartnerin
Ricarda Rabe
Wissenswertes
Fragen & Antworten
Mich hat die Kombination aus direkter Arbeit in Einrichtungen der Altenpflege einerseits und die Aus– und Fortbildung von Ehrenamtlichen für die Altenseelsorge andererseits sofort angesprochen. So hoffe ich, vieles von dem, was ich bislang beruflich gemacht habe, verbinden zu können.
Ich bin in Martfeld auf einem Bauernhof aufgewachsen, komme also von hier. In Syke bin ich zur Schule gegangen, habe dort 1984 mein Abitur gemacht. Nach verschiedenen beruflichen Stationen in Gemeinde und übergemeindlich bin ich 2018 wieder nach Martfeld gezogen, war in den letzten drei Jahren allerdings beruflich und privat überwiegend im Raum Uelzen zu Hause. Doch nun wohne ich wieder in Martfeld. Ich bin geschieden, habe zwei erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.
Wenn ich nicht beruflich unterwegs bin, findet man mich entweder im Garten oder mit Strickzeug oder Buch in meinem Lieblingssessel. Meist sitzt meine Katze dann auch dabei. Und wenn etwas mehr Zeit ist, mache ich mich auf den Weg zu meinen beiden Enkelkindern.
Erst einmal werde ich mich in den Häusern, für die ich direkt zuständig sein werde, vorstellen. Und dann möchte ich den Kirchenkreis mit seinen Regionen kennenlernen und herausfinden, wo es schon ehrenamtliche Strukturen gibt und wo ich neue aufbauen sollte. Aber schon klar ist: Am 14. Dezember werde ich in Barrien eingeführt werden und am Heiligen Abend dort im DRK-Heim mit den Bewohnerinnen und Bewohnern den Gottesdienst feiern.
Ich möchte da sein für die Menschen, die mich brauchen. Ob das nun Bewohnerinnen und Bewohner der Altenheime sind oder die Ehrenamtlichen, die dort ihren Dienst in Gottesdienst und Seelsorge tun. Das wird natürlich nicht im ganzen Kirchenkreis gleichermaßen gehen, dafür ist der zu groß. Aber punktuell wird es gelingen, hoffe ich.
In Barrien und Syke werde ich in drei Altenheimen direkt verantwortlich für die Seelsorge und die Organisation der Gottes- dienste sein, wenn ich das richtig sehe. Ansonsten wird es im nächsten Jahr ein Fortbildungs-Angebot für Menschen geben, die gern ehrenamtlich in die Altenseelsorge gehen möchten.
Wenn Sie Personen kennen, die sich gern engagieren möchten, dann geben Sie bitte die Kontaktdaten weiter, damit ich diese Menschen auch erreichen kann. Und ich würde mir wünschen, dass die Altenheime auch als Orte in den Blick kommen, wo Gemeinde stattfindet. Warum kann sich nicht eine Frauengruppe oder ein Bibelkreis dort treffen?
Schwierige Frage. Mich haben zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Bibelverse begleitet, getragen, getröstet. Im Moment ist es aber eine Zeile aus einem Gedicht meines im letzten Jahr verstorbenen Partners Albert Wieblitz: „Und doch wieder leben, und doch wieder freun.“ Das versuche ich zu leben.